Wir stehen hinter OM ONE:

Annka & Jana – und natürlich DU

Besjana Rexha

Sport war, seit ich denken kann, ein großer Teil meines Lebens. Ich habe es zwar irgendwie geschafft, als frisch zugezogener Nordlicht-Teenie in Rosenheim nicht Ski zu fahren, aber mich hat schon immer eine Energie angetrieben, die ich rauslassen musste – sei es beim Biken in den Bergen oder beim Krafttraining. Meine Leidenschaft, mich zu Bewegen und andere mitzureißen, wurde zu meinem Beruf: Ich studierte Fitnessökonomie und arbeite seitdem bereits mehrere Jahre als Personal Trainerin und gebe Bodyweight und Functional Kurse. 

 

Und auch mein Alltag war lange genau wie so eine Sporteinheit: schnell und auspowernd. Was ich nach wie vor sehr genieße, aber Yoga hat mich gelehrt, Ruhe nicht nur anzunehmen, sondern endlich auch zu genießen. Und durch die yogische Lebensphilosophie meiner schon immer sehr intensiven Empathie für meine Mitmenschen einen Raum zu geben. Dieses Wissen wollte ich weitergeben und habe mich auf Bali noch zusätzlich als Yogalehrerin ausbilden lassen. Die Ergänzung von beiden ist für mich perfekt –  deswegen gibt es bei uns auch eine Kombi-Stunde aus Functional Training und Yoga. 

 

Als meine Welt durch eine schwere Trennung um mich herum ins Wanken geriet, gab Yoga mir Halt. Was sich sicher oft als Plattitüde liest, habe ich tatsächlich erlebt. Vorher habe ich schon einige Jahre intensiv Yoga praktiziert – und den Ruhepol, den mir die Asana-Praxis gab, als Benefit genossen. Aber der Fitness-Aspekt stand für mich klar im Vordergrund. 

 

Doch als ich die ganze Welt nicht mehr verstand, fand ich auch die spirituelle Seite von Yoga: Plötzlich waren Mantren singen, Atemübungen (Pranayama) und die abschließende Savasana-Entspannung nicht mehr nur “einfach da”  – sondern erdeten mich und holten mich in den Moment. Das yogische Handeln bekam eine ganz andere Bedeutung. Mir wurde klar, dass Yoga mehr als die Asana-Praxis ist – eine Philosophie der Gemeinschaft und Großherzigkeit, die mir beim Heilen und Stärken geholfen hat. Gerade, da sie mir als sonst sehr verkopften Menschen gelehrt hat, mich mehr mit meinen Emotionen zu verbinden, sozusagen vom Denken ins Fühlen zu kommen. Diese Erkenntnis wollte ich nicht für mich behalten und habe mich für die Yogalehrerausbildung auf Bali entschieden – und nun für OM ONE.

Annkathrin Dangmann

 

Annkathrin Dangmann

 

Als ich sieben Jahre alt war, bin ich mit meiner Familie nach Singapur gezogen. Ein faszinierendes Umfeld, andere Sprachen, fremde Kulturen, eine neue Schule und Freunde aus aller Welt. In einer schnelllebigen Stadt wie Singapur, in der Freunde kommen und gehen, brauchte ich eine Konstante, das war der Sport: Ob im Volleyball, Geräteturnen oder Schwimmen, dabei bekam ich immer das Gefühl von angekommen sein, Zugehörigkeit, Freude. Schnell merkte ich jedoch, dass mir das Körperliche in den jeweiligen Sportarten nicht reichte. Meine Balance fand ich, als ich vor sieben Jahren anfing Yoga zu praktizieren. Und bis heute gibt es mir eine physische und mentale Stärke – bringt meinen Körper und Geist ins Gleichgewicht. 

Diesen Ausgleich wollte ich mir in jedem Teil meines Lebens zu eigen machen. Also machte ich mein Hobby zum Beruf: Heute bin ich Englisch- und Sportlehrerin, was mir die Möglichkeit gibt meine Leidenschaft mit anderen Menschen zu teilen. Der nächste Schritt war für mich in meiner Freizeit die Ausbildung zur Hatha-Vinyasa-Yogalehrerin. 

Egal, ob also im beruflichen oder privaten: Das Praktizieren von Yoga hilft mir stets bei jeglichen Höhen und Tiefen im Gleichgewicht zu bleiben. Während der Praxis können wir nicht nur eine mentale Stärke entfalten, sondern auch einen Ausgleich zur persönlichen Außenwelt schaffen. Im Englischen heißt es: “sharing is caring!” – und ich freue mich darauf dieses Erlebnis mit dir zu teilen.

Kira Hentschel